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Samstag, 21.01.2012

Vincent Preis 2011




Das Horror Forum lobt jedes Jahr den begehrten "Vincent Preis" aus - und bis zum 31.01.2012 darf noch abgestimmt werden! Und zwar hier: Vincent Preis

Die Klabauterkatze und meine Zombies stehen ebenfalls zur Wahl ... also fleißig abstimmen!

Mittwoch, 11.01.2012

Die Post ist da - oder auch nicht!



Das nennt die Post "erfolgreich zugestellt"

Für alle Leser, die von mir ein signiertes Exemplar meines Zombiebuches haben wollten, habe ich eine schlechte Nachricht: Die Bücher sind weg. Leider wird es vorerst keinen Ersatz geben (also bei mir, beim Verlag oder bei Amazon kann man sie immer noch erstehen), denn die DHL leistet keinen Ersatz.

Schuld daran ist ein sogenannter Garagenvertrag, den ich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wohl unterschrieben habe (ich dachte, es ging darum, die Pakete bei einer Nachbarin abzugeben).

Der Briefträger hat das Paket vor deren Tür (voll einsehbar) abgelegt und den Empfang selbst quittiert - und damit ist die DHL aus der Haftung!

Also, solltet Ihr einen Garagenvertrag abgeschlossen haben, dann haltet ruhig daran fest, wenn Ihr den Verlust von Sendungen uneingeschränkt verschmerzen könnt (für mein Rechtsempfinden ist solch ein Vertrag sittenwidrig, weil er einen Vertragspartner über die Maßen benachteiligt, aber ich habe wohl nicht genug Geld, die Post zu verklagen!). Sonst solltet Ihr den Vertrag kündigen.

Weitere Infos gibt es (nein nicht bei der DHL, die halten sich bedeckt, bis ein Schadensfall eintritt und sie sich rausreden müssen)hier: Vorsicht Falle

Samstag, 31.12.2011

Rückblick auf 2011




Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu, und ich blicke nun zurück. Alles in allem war es gar nicht so schlecht.

Highlights:

Ein toller Marburg Con, bei dem ich ein paar wunderschöne Lesungen bestreiten konnte. Außerdem habe ich ein paar liebe Freunde wie Rosi Dombach, Bernd Rothe und Rolf Michael wieder getroffen und Jörg Kleudgen als neuen Freund gewonnen.

Mein erstes eigenes Buch Zombies! Sie werden Dich fressen! ist erschienen. Es gab ein paar wohlwollende Rezensionen und es verkauft sich auch ganz ordentlich.

Der Buchmessecon war nicht nur sehr schön, sondern für mich auch ein großer Erfolg. Ich durfte neben Zombies! Sie werden Dich fressen! auch das von mir herausgegebene Buch Die Klabauterkatze vorstellen. Lesungstechnisch durfte ich nicht nur die Apokalyptischen Schreiber, sondern auch den Verlag Torsten Low und die Geschichtenweber repräsentieren. An einem eigenen Stand kam ich mit vielen Conbesuchern ins Gespräch und endlich lernte ich Bianca Schläger persönlich kennen - und Manfred Weinland ließ sich auch mal wieder blicken.

Da Weihnachten mein persönlicher Lieblingsfeiertag ist (endlich kann man mal hemmungslos seinen Hang zum Kitsch ausleben) und ich erotisch nicht uninteressiert bin, freute ich mich auf meine Teilnahme in Süßer die Glocken... Ein klasse Buch, und ich war mit dabei!

So ganz nebenbei habe ich meine schriftliche Prüfung zum Industriekaufmann bestanden. Gesamtnote 2. Okay, ich habe auch ziemlich viel zeit ins Lernen investiert. Im Januar gehts dann in die mündliche Prüfung. Die PowerPoint-Präsentation sieht schon mal super aus!

Lowlights:

Es gab auch ein paar Dinge, die waren nicht so schön. Dass die Herren von der Post (oder die lieben Nachbarn) auf Zombies stehen ist ja an sich nicht schlecht, dass ein Paket voller Bücher verschwunden ist jedoch mehr als ärgerlich (die Jungs vom Zombieforum waren schon ganz scharf auf signierte Exemplare).

Die überarbeitete Neuauflage von In Blut geschrieben ist noch nicht fertig gestellt. Ich hatte gehofft, dass das schneller geht.

Rot wie die Sünde - eROTische Märchen steht immer noch nicht in meinem Autorenregal. Das Buch ist zwar gedruckt, aber irgendwie verschollen. Seltsam? Aber so wurde mir geschrieben!

Glücksache verkauft sich bei polamedia ganz gut, ist aber bisher noch nicht in den normalen Buchhandel gelangt. Schade!

Doof ist auch, dass ich als Diabetiker Insulinjunkie bin und fortan einen großen Teil meines Einkommens in die Apotheke tragen darf. Aber damit muss ich nun leben.

Was ich aber besonders bedauere: Ich habe immer noch kein liebevolles Zuhause für Eine Symphonie des Schwabbelns gefunden. Zweimal wurde die Novelle gelesen und für gut befunden - jedoch abgelehnt, weil Cthulhu und Humor wohl nicht so recht zusammenpassen. Hoffentlich kann ich im nächsten Jahr das Gegenteil beweisen!

Prelights:

Vorsätze für das Jahr 2012. Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, meinen Zucker ordentlich einstellen. Abgesehen davon, dass ich glücklicherweise nicht rauche, wird der Rest den Leser kaum interessieren, auch nicht, dass ich fest geplant habe, die Prüfung zum Industriekaufmann zu bestehen (ich arbeite dran). Interessant für Euch sind meine literarischen Pläne!

Ich arbeite an einem zweiten Zombiebuch. Diesmal wird es ein Roman, und der wird nicht ganz so trashig - aber immer noch voller schwarzem Humor und Gesellschaftskritik und vor allen Dingen voller beißwütiger (die Rechtschreibhilfe will beißwütig mit arbeitswütig substituieren, lustig) Zombies sein.

Ich habe beschlossen, jedes Jahr ein neues Buch fertigzustellen. Mindestens eins, denn es gibt da noch ein paar Projekte, die mir sehr am Herzen liegen:

Dazu zählt eine Zusammenarbeit mit Volker Ilse im Bereich Fantasy, und eine weitere mit Jörg Kleudgen im Tierreich geplant. Neue Pfade, die zu beschreiten mir sehr viel Spaß macht.
Mit Rosi Dombach sehe ich schokoladigen Zeiten entgegen, und mein Kinder-Weihnachtsbuch ist ebenfalls überfällig! Mal schauen, ob ich da noch einen Zoobesuch mit Uli Burger zwischenschieben kann!

Und auf dem Marburg Con am 28. April erwartet die Fans der Apokalyptischen Schreiber eine wirklich große Überraschung!

Ich freue mich auf 2012, hoffentlich geht es bald los...



Sonntag, 11.12.2011

The Walking Dead Fanfilm ist online!




Oder hier: You Tube

Viel Spaß beim Fürchten!

Dienstag, 29.11.2011

Das Zombie-Special auf LITERRA




Seit einiger Zeit trägt Florian Hilleberg alle möglichen Bücher und Filme über die Wandelnden Toten zusammen - da darf Zombies! Sie werden Dich fressen! natürlich nicht fehlen!

Neben einer Rezension gibt es auch ein ausführliches Interview mit mir:

Einleitung
Rezension
Interview

Ach ja, und bei Amazon sind mittlerweile ebenfalls 3 Rezensionen zum Zombiebuch online!

Mittwoch, 16.11.2011

Glückssache




Anja Polaszewski (Hrsg)
Glückssache
polamedia Verlag © 07.11.2011
ISBN: 978-3-9813903-2-2
160 Seiten - 9,95 Euro

Was ist Glück? Ist jeder selbst dafür verantwortlich oder ist es Schicksal? Und wie können wir überhaupt glücklich werden? Auf unserer Suche nach wahrer Wonne legen wir uns immer wieder Steine in den Weg. Wir stolpern darüber, fallen zu Boden und wundern uns dann noch. Aber: Vielleicht liegt das Glück ja näher als wir denken?In der vorliegenden Anthologie setzen sich 24 Künstlerinnen und Künstler mit Fragen rund um das Thema Glück auseinander. Interessant sind dabei die verschiedenen Sichtweisen, die sie mit dem Leser in Wort und Bild teilen.

Soweit Anja zu dem Buch! Wer ihr Liebe ... und Liebe mag, sollte auch zu diesem Buch greifen. Die Frau hat ein Händchen für kleine, nette Geschichten mit Herz und Verstand - und schöne Bilder zum Thema findet sie auch immer!

Das Buch enthält gleich 2 Geschichten von mir:

Böses Glück und Der Glücksbringer

„Stimmt es wirklich, dass ...“ Die junge Frau sah Herbert tief in die Augen. Verlangen glänzte in den ihren.
„Versuchen Sie Ihr Glück!“, sagte Herbert.
Sie hob zaghaft ihre Hand. Offensichtlich hatte sie dergleichen noch nie getan.
„Keine Scheu“, lächelte er. „Es ist ganz einfach. Dergleichen passiert hundertfach, überall auf der Welt! Sie brauchen Sich nicht zu genieren, weil Sie dieses Bedürfnis verspüren ...“
Sie lächelte unsicher zurück, nickte aber. Dann strich sie ihm über die Wange. Dabei war sie viel zu forsch, um zärtlich zu sein.
Schwarzer Ruß haftete an ihren Fingern. Sie hätte es wissen müssen. Das war etwas Schmutziges, etwas Verbotenes. Man tat so etwas nicht. Der Mann, den sie hier berührte war nicht ihr Mann, er war gewissermaßen ein Fremder, auch wenn er seit einiger Zeit regelmäßig in ihr Haus kam. Die Begierde hatte sie überwältigt, als sie ihn das erste Mal sah, doch bis jetzt hatte sie ihrem Verlangen nicht nachgegeben.
Doch jetzt klebte Schmutz an ihren Händen. Sie betrachtete ihn eingehend, mehr fasziniert als angeekelt. Bis das Telefon sie aus ihren Gedanken riss.
„Entschuldigen Sie bitte.“ Röte überzog ihre Wangen. Sie stellte auf laut. Vielleicht war es ihr Mann, der mit seinem Anruf die unschickliche Situation beendete.
Aber es war nicht ihr Mann. Aus dem Telefon sprach noch ein Fremder, Mit emotionsloser Stimme verkündete er: „Sie haben im Lotto gewonnen, Frau Heinze, der Jackpot beträgt …“
Sie rannte auf Herbert zu und umarmte ihn heftig, sie küsste ihn auf seine schmutzigen Lippen. „Danke“, hauchte sie glücklich.
(...)

Wer ist dieser Mann? Und was macht er da mit dieser Frau? Die Antwort ist nachzulesen in Glücksache!

Bestellung und weitere Infos: polamedia Verlag

Dienstag, 01.11.2011

auf alle Bücher 50% Rabatt




Habe gerade erfahren, dass der Verlag Pia Bächtold alle Bücher für 50% des Normalpreises verkauft. Wem meine Kindergeschichten noch zu seinem Glück fehlen, sollte hier http://www.verlagpb.de/ nach folgenden Büchern Ausschau halten:

Roselinde Dombach (Hrsg.)
Geschichten von der Märchenwiese 1
Ein Wiesenfest und andere Abenteuer
Verlag Pia Bächtold © 2009
ISBN: 978-3940951-20-5
24 Geschichten - 37 Bilder
126 Seiten - Hardcover - 50% von 15.50 Euro
120 Seiten - Softcover - 50% von 12.50 Euro

Roselinde Dombach (Hrsg.)
Geschichten von der Märchenwiese 2
Kleine Tiere - Große Freundschaft
Verlag Pia Bächtold © 2009
ISBN: 978-3-940951-22-9
17 Geschichten - 34 Bilder
126 Seiten - Hardcover - 50% von 15.50 Euro
108 Seiten - Softcover - 50% von 12.50 Euro

Pia Bächtold (Hrsg.)
Das große Elfenbuch und die verschollenen Märchen - Band 3
Edition Pia Bächtold © 0/2008
ISBN Nr. 978-3-00-023584-9
298 Seiten - 50% von 15 Euro

Pia Bächtold (Hrsg.)
Das große Elfenbuch und die verschollenen Märchen - Band 1
Edition Pia Bächtold © 12/2007
ISBN Nr. 978-3-00-023342-5
419 Seiten - 50% von 12 Euro

Sonntag, 30.10.2011

Betriebsausflug ins Zombieland


Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Und wenn die Apokalyptischen Schreiber reisen, wird es gruselig!


Ralf Kemper rief, und die Toten kamen...

Ralf Kemper, in dessen Toxic Lullaby die Schreiber mitgespielt hatten, schrieb eine Mail, dass er dringlichst Zombies für einen The Walking Dead Fanfilm benötigte, und so stiegen wir in Volkers Auto und fuhren nach Kassel.
Auf der Hinfahrt kamen wir nicht nur an verschiedenen Starenkästen vorbei, sondern auch an einem Imbiss, von dem Volker sagte, es gäbe dort sehr große Schnitzel zu sehr kleinen preisen. Wir beschlossen spontan, auf dem Heimweg, dort haltzumachen. Was zu einem kleinen Drama führen sollte, aber das konnten wir zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht ahnen!
Aber erst einmal fuhren wir streng nach Routenplaner, was leicht war, als wir uns noch auf der Autobahn befanden, jedoch schwierig in der Kassler Innenstadt. Kleiner Hinweis an die Stadtplaner: Straßenschilder sollten gut sichtbar angebracht werden (also nicht verdeckt von Ampeln oder Verkehrsschildern) und dürften auch gerne etwas größer sein. Wir erwägen ernsthaft, uns für solche Situationen ein Opernglas anzuschaffen, damit wir auch ganz sicher die Straßenschilder lesen könnten, um rechtzeitig abbiegen zu können.
Wir fanden den Weg, und glücklicherweise gab es in der Nähe ausreichend Parkplätze, was vermutlich daran lag, dass fast alle Läden in der Umgegend samstags geschlossen hatten ... oder es lag an der Polizeiwache in der direkten Nachbarschaft.
Wir überlegten uns, ob die Polizisten eingreifen würden, wenn wir jemanden auf dieser Straße die Gedärme aus dem Leib reißen würden? Vielleicht (wahrscheinlich) hatten die Polizisten auch schon mal einen Zombiefilm gesehen, und wussten, dass man Untote mit einem Kopfschuss erledigt...

Stephan Loetzer war Initiator der Aktion, und ich bin echt froh, dass sein Comicladen Cobiag nicht bei uns um die Ecke liegt. Der hat nicht nur all das, was man sich in seinen feuchtesten Träumen vorstellen kann, er hat darüber hinaus auch noch vieles, von dem man sich nicht im Traum vorstellen kann, wie sehr man es sich wünschen würde, wenn man nur davon wüsste. Wie Jodie Foster in Das Schweigen der Lämmer sagt: „Man begehrt, was man sieht!“
Der Laden war sowas von vollgestopft mit Comics, Actionfiguren, Comics, Büsten, Comics, Postern, Comics, Büchern und noch viel mehr Comics.
Hätten wir eine Gage bekommen, wir hätten sie sogleich hier in Comics oder ähnlichem umgesetzt. Aber wir arbeiteten ja ehrenamtlich als Zombies. Ein Leben für die Kunst.
Was ich mir trotzdem sehr genau anschaute, waren die Weissblech-Comics. Kleinode Schwarzen Humors, so wie ich ihn liebe. Drogengeile Teenieschlampen auf Mallorca hatten echt was – aber leider fand ich die beiden Weltbesten Comics, nach denen ich besonders Ausschau gehalten (und die auch im Weissblech Comic Shop nicht mehr vertreten sind) nicht. So bin ich auch weiterhin auf der Suche nach Horror aus der Pornogruft und Sexmonster (mit abnorm großen Geschlechtsteilen.
Wir zwängten uns durch die engen Gänge und staunten. Clerks Actionfiguren sind was Schönes. Zu meinem Glück (oder besser gesagt, zum Glück für meinen gebeutelten Geldbeutel) waren die von Jay & Silent Bob schon verkauft. Dann erreichten wir den Schminkraum, den Andrea Glowig und Jasmin Brübach in eine Zombiefabrik verwandelten.
Andrea hatte uns ja schon für Toxic Lullaby geschminkt, und sie hat ihre ohnehin schon beeindruckenden Fähigkeiten in der Zwischenzeit noch weiter ausgebaut. Von ihr bekam ich diesmal eine Wunde an der Stirn.
Und die Jasmin machte mir wunderschöne Augen!
Mittlerweile war die Schlange der Möchtegern-Zombies so lang, dass sie bis auf die Straße reichte. Ich verließ denn den Laden durch einen Seiteneingang, um nach etwas Frischem zu schnappen, und wenn es nur frische Luft war.
Dort traf ich dann auf einen Zombievater mit zwei Teenie-Zombies (die Dunkelhaarige konnte sooo schön die Augen verdrehen!). Wir beschlossen spontan, zur Metzgerei in der nächsten Querstraße zu walken, und dort frische Innereien zu ordern! Mir war nach Leber. Alternative Konsumwünsche gingen in Richtung Nieren und Enddarm. Geschmäcker sind halt verschieden.
Nutzte nur nichts, weil auch diese Metzgerei Samstag geschlossen hatte, und so blieben die Toten hungrig.
Aber als Zombie hat man immer was zu tun. Wir stellten uns in eine andere Schlange, um uns von einem Profi-Fotografen verewigen zu lassen. Dann bekamen wir erste Regieanweisungen.
Ich lernte einen Wikinger-Zombie kennen, er sich im Mittelalter (oder so) verlaufen hatte, einen Jesus-Zombie (ohne Sandalen, aber mit Zimmermannshose) und einen Joker-Zombie mit ohne grünen Haaren.
Mich machte man zum Messer-und-Gabel-Zombie, und Hazy bekam eine Ketchupflasche, mit der er sein Opfer leckerer machen sollte (was mir hinterher zum Vorteil gereichte – aber dazu später).

Der Plot war folgender: Ein Pärchen rennt vor den Walking Dead (Regieanweisung: Ihr seid langsaaaaame Zombies, macht ja keine schnellen Bewegungen!) davon, hinein in den Comicladen. Der Besitzer kommt raus und verteilt The Walking Dead Comics. Die Zombies sind glücklich.

Der erste Dreh war im Park auf der anderen Straßenseite. Ein paar Zombies wurden strategisch verteilt. Ich bekam eine Serviette und Besteck. Die waren mir zu sauber, sodass ich mich aus der Innereientüte mit Blut versorgte, um alles ein wenig realistischer zu gestalten. Dann musste ich ins Gebüsch.
Der Regisseur fragte, ob einer gut fallen könne, und Lust habe, einen Stunt zu drehen. Dafür war der Wikinger-Zombie genau der richtige. In endlosen Schlachten war er gefallen, und so würde er dies auch hier bewerkstelligen können, dessen war er sich sicher...
Sein Opfer war Noah Hunter (den wir auch schon von Toxic Lullaby her kannten). Der hatte einen lustigen Hut auf und keine Schuhe mehr an (auch er lebt für die Kunst). Eine geile Kampfszene später liegt er am Boden, und die Toten greifen nach seinem Gedärm.
Dass ich Messer und Gabel in den Händen hielt, erwies sich nun als Nachteil, aber ich erbat mir, mit meiner Gabel Fleischstücke von Noah aufspießen und verspeisen zu dürfen.
Ich durfte. Und jetzt kommt auch die Stelle, wo mir der Ketchup zu gute kam. Hazy walkte aus seinem Gebüsch und spritze Noah Ketchup ins Gesicht. In dieses tunkte ich dann meine Fleischbrocken. Fleisch schmeckt halt mit Ketchup erheblich besser!


Das große Fressen

Der kulinarische Höhepunkt war jedoch nicht dieses Große Fressen (zu wenig Fleisch), sondern die großzügige Roselinde Dombach, welche mit Freundin Vera und 20 Cheeseburgern am Set auftauchte, um die Moral und die Zombies zu stärken.

Im Park mussten einige Einstellungen wiederholt werden, weil immer wieder Passanten ins Bild liefen. Manche hatten sichtlichen Spaß, andere waren entsetzt. Wir wurden sogar von einem Mann beschimpft. Was er sagte, verstanden wir nicht, weil er nicht deutsch sprach, aber die Betonung ließ uns vermuten, dass es nichts Nettes war. Ich meine sogar, das Zeichen gegen den Bösen Blick erkannt zu haben, kann mich aber auch täuschen...
Weitere Aufnahmen wurden dann auf der Straße vor dem Comicladen gemacht. Sie wurden oft unterbrochen von vorbeifahrenden Autos. Wobei uns manchmal zugewunken wurde, was wir sehr nett fanden. Einmal wurden wir aus einem fahrenden Auto heraus mit dem Handy gefilmt.
Das Pärchen rannte und rannte, und das Mädchen stürzte und stürzte. Das nenne ich Körpereinsatz. Dann die Flucht in den Laden, und das Gedränge der vielen Toten vor und in dem Eingang.
Der Latten-Zombie (wir nannten ihn liebevoll Schaschlik) war ganz klar im Nachteil. Aber er bekam eine tolle Szene, in der er in der Tür feststeckte, weil seine Latte einfach zu lang war, als dass er mit ihr durch die Tür gepasst hätte...
Dann verteilte der Zombie-Ladeninhaber Zombie-Comics. Die Toten betrachteten ihresgleichen auf den Covern, und einer hatte sogar das Glück ein Ausklapp-Bild zu erwischen.
Ich stand leider viel zu weit weg, um die verwesende Schönheit in all ihrer Pracht zu bewundern. (Allerdings waren ein paar echt knackige Zombie-Mädchen am Set, die alles andere als Gammelfleisch waren, und weil tief in mir drin ein hungriger Zombie steckt, habe ich frech an Dreien von ihnen herumgeknabbert – und eine war leckerer als die andere!)


Gruppenbild mit Dame

Comictechnisch war ich mit meinem Besteck wieder in Nachteil. Kein Comic für den Messer-und-Gabel-Zombie, schließlich hat der ja keine Hand mehr frei.

Anschließend durften wir auch noch singen! Der Song, den ich hier natürlich nicht wiedergeben kann, ist ein verdammter Ohrwurm, und sobald er auf YouTube oder so auftaucht, füge ich hier einen Link ein.
Unterstützt wurden wir dabei von dem Gitarren-Zombie! Yeah, Yeah, Yeah!

Der Dreh war dann irgendwann zu Ende, aber wir standen noch herum, verwirrten die Passanten und unterhielten uns über Zombiefilme und Conan, und Bücher (ich machte natürlich etwas Werbung für Zombies! Sie werden Dich fressen!). War toll, sollte jedoch in dem schon angedeuteten Drama enden...

... auf der Heimfahrt wollten wir ja unbedingt ein riesiges Schnitzel zu einem zwergenhaften Preis verspeisen, aber ... ich traue es mich fast nicht zu sagen. Es nutzt ja nichts, ihr müsste es ja letztendlich doch erfahren. Also ... der Imbiss war zu!
Kein Schnitzel für die Schreiber-Zombies. Gar nichts. Bis(s) zum Abendessen blieben unsere Zombie-Mägen leer! Das Grauen, es lauert auf jeden von uns, uns es erwischt uns alle!

Abenteuer im Elfenreich




Abenteuer im Elfenreich
net-Verlag © 10/2011
ISBN 978-3-942229-48-7
200 Seiten - 12,20 Euro

Gehen Sie mit auf Abenteuerreise ins Elfenreich,und lassen Sie sich verzaubern von den sagenumwobenen Lichtgestalten, deren Leben hier anhand von spannenden Geschichten erzählt werden!
Natürlich treffen die Elfen bei einigen Geschichten auch auf Menschen, was nicht selten Spannung erzeugt, und dieses Buch aufgrund seiner Vielfalt der Erzählweisen lesenswert macht.

Meine Geschichte: Elassars schwerster Gang

In Ostpreußen war es einst Brauch, dass ein junger Mann um die Hand seiner Braut anhielt, indem er sich bei deren Eltern zum Kaffee einlud - bekam er dort den Anhalter-Sandkuchen serviert, akzeptierten ihn die Eltern. Gab es ein anderes Gebäck, konnte er sich vom Acker machen ... dieser Brauch inspirierte mich zu meiner Geschichte, in der ein Mensch um die Hand einer Elbenprizessin anhält. Durch dichterische Freiheit hat sich der Kuchen in der Geschichte in einen Elbischer Brautkuchen verwandelt. Ja, das ist Magie!

Weitere Infos & Bestellung: net-Verlag

Sonntag, 16.10.2011

Die Klabauterkatze und andere Fundstücke des Grauens


Katze

Thomas Backus, Manuel Bianchi, Sabrina Hubmann (Hrsg.)
Die Klabauterkatze und andere Fundstücke des Grauens
Auf den Spuren H. P. Lovecrafts – Band 2

Verlag Torsten Low © 10/2011
ISBN 978-3-940036-09-4
412 Seiten - 14,90 Euro

Diesmal hatte ich die Ehre, nicht nur als Autor, sondern auch als Herausgeber an diesem erstklassigen Buch beteiligt zu sein. Und ich durfte es auf dem Buchmesse-Con vorstellen, und es super zu sehen, wie gut es bei den Besuchern ankam!

Die Titelgeschichte stammt übrigens von Arndt Ellmer. Der hat bereits 2 Romane in der Reihe Der Hexer verfasst (Wolfgang Hohlbeins im Cthulhu-Universum angesiedelte Heftserie), und seine GROSSE ALTEN Trilogie im Dämonen-Land ist legendär!
(Und außerdem ist der Perry Rhodan-Autor)


Herausgeber Thomas Backus und Verleger Torsten Low

Meine Geschichte heißt: Bausteine aus Le(h)m

(...)
Der Verkäufer drehte sich um. Er war neu hier. Sie konnte sich an sein Gesicht nicht erinnern – und an dieses Gesicht hätte sie sich auf jeden Fall erinnern können. Der Mann, wenn es ein Mann war, hatte dort, wo seine Nase sein sollte, ein ... Loch. Es sah nicht so aus, als hätte ihm eine Krankheit die Nase zerfressen, sondern als wäre bei seiner Erschaffung Gott der Lehm ausgegangen. Sie zwang sich, nicht auf diese Nase zu starren, hob unter Aufbietung aller ihrer Kräfte den Blick hin zu seinen Augen. Was sie sofort bereute.
Er starrte sie mit großen, trüben Glupschaugen an, die unentwegt gelben Schleim aussonderten. Augenlider schien er gar keine zu haben.
»Fünfzehn Euro«, quakte er.
»Wow, das nenne ich einen stolzen Preis. Schauen Sie die Dinger doch mal an, sie sind nicht wirklich gut gefertigt.«
»Sind krumm und schief, stimmt.« Der Verkäufer nickte so heftig, dass Ulrike Angst bekam, seine Augen könnten ihm aus den Höhlen rutschen. »Sind wie das Leben, da passt auch nich‘ alles zusammen!«
Ulrike musste schlucken. »Fünf«, bot sie.
Der Verkäufer lachte, und das klang, als würde er mit einer schweren Flüssigkeit gurgeln.
»Sind ganz besondere Steine«, flüsterte er. »Am Fluss is‘ 'ne Trauerweide, da, wo niemals nich‘ Enten schwimmen und Angler sich nich‘ hintrau'n. Aus‘m Lehm da hab ich sie gebrannt, die Steine, mit meine eigene Hände!« Er streckte seine Hände vor, als seien es begnadete Künstlerhände, aber sie waren schwielig und voller Warzen, und wenn Ulrike sich nicht täuschte, war da etwas zwischen seinen Fingern, das wie Schwimmhäute aussah.
Schnell senkte sie ihren Blick. Schwimmhäute! Sie bereute es heftig, den Mann (Mann?) angesprochen zu haben. Sicher, sie war tolerant, auch zu Behinderten. Behinderte konnten nichts dafür, dass sie behindert waren. Es waren bedauernswerte Geschöpfe, und sie kaufte auch jedes Jahr Weihnachtskarten von der Lebenshilfe.
Aber der hier, der war anders - etwas Unreines haftete ihm an, und das lag nicht nur an dem Geruch, den er verströmte. Es war etwas, das man nicht mit seinen fünf Sinnen erfassen konnte, das aber trotzdem unleugbar da war.
Sie wollte hier weg. So sehr, wie sie noch nie etwas in ihrem Leben gewollt hatte.
Sie hätte sich auf der Stelle umdrehen und in der Menge verschwinden können, aber irgendetwas in ihr warnte sie, ihn zu verärgern.
»Hier«, sagte sie. »Hier sind zwanzig Euro, behalten Sie den Rest.«
Er ließ sich Zeit, nach dem Geld zu greifen, schaute ihr tief in die Augen. Dabei lachte er spöttisch, als wolle er ihr sagen, dass sie ihn nicht besänftigt hatte, dass er sie trotzdem holen konnte, wann immer er mochte.
Sie ließ den Geldschein los und rannte. Es war ihr egal, ob er das Geld ergriff, oder ob es zu Boden fiel. Die Bausteine klapperten in dem Karton, den sie fest umklammert hielt, und sie klapperten immer lauter, je weiter sie rannte, und doch wurde es übertönt von dem glucksenden Lachen das ihr unerbittlich folgte.
(...)

Wer wissen will, was das für ein seltsamer Verkäufer ist, und was es mit den Bausteinen aus Lem auf sich hat, der findet die Antwort in Die Klabauterkatze!

Weitere Infos & Bestellung: Verlag Torsten Low

Donnerstag, 13.10.2011

Zombies! Sie werden dich fressen!



Thomas Backus
Zombies! Sie werden dich fressen!
PERSIMPLEX fantastic & dark © 10/2011
Cover: Haselberger - Digitale Kreationen
ISBN: 978-3-86440-021-6
431 Seiten - Paperback - 12,60 Euro

Thomas Backus
Zombies! Sie werden dich fressen! (UNRATED)
PERSIMPLEX fantastic & dark © 10/2011
Cover: Haselberger - Digitale Kreationen
ISBN: 978-3-86440-020-9
433 Seiten - Hardcover - 18,60 Euro


Wie Ihr sehen könnt, wird es von meinem Zombiebuch 2 Ausgaben geben. Eine Jugendfreie Originalausgabe, und für die hart gesottenen Genrefans eine Unrated-Version exclusiv im Hardcover.


Rohe Gewalt und derber Sex füllen diese Seiten. Die Toten beißen große Stücke aus ihren Opfern, reißen ihnen die Gedärme heraus, fressen ihre Hirne. Die Lebenden wehren sich mit Waffengewalt dagegen, indem sie ihnen die Köpfe wegballern oder sie mit Macheten in Stücke schlagen.

Das ist keine Urban Fantasy, das ist reiner Horror!

... da ist ein Priester, der seinen Glauben verloren hat, doch dann erweckt Gott die Toten zum Leben, so wie er es versprochen hat.
... da ist eine Frau, die ihren toten Vater pflegt, bis ihr Ehemann diesen in eines dieser schrecklichen Totenheime stecken will.
... da ist ein Mann, der artig auf dem Einwohnermeldeamt erscheint, wo ein störrischer Beamter Beweise dafür verlangt, dass er noch lebt.
... da ist eine Mutter, die endlich ein sicheres Versteck gefunden hat, aber ihre Tochter schreit vor Hunger.

Jedes dieser Schicksale an sich ist bereits erschütternd, doch bei genauerem Hinsehen kann man ein schreckliches Muster hinter dem Wahnsinn erkennen, ähnlich einem verwirrenden Puzzle, das Körperteil für Körperteil zu einem blutigen Leichenberg zusammenfügt.
Zu diesem Zweck verbindet dieses Buch die kreative Kraft von Kurzgeschichten mit der Spannung eines ausgereiften Romans.

Weitere Infos & Bestellung: Persimplex

Zombies

Ich habe noch ein paar Zombies übrig. Wer also Interesse hat, eines der Bücher signiert zu erstehen, kann mir per Mail (tbackus (ätt) web . de) eine verbindliche Bestellung zukommen lassen. Für Leute, die ich nicht persönlich kenne per Vorkasse, und für alle + 1,40€ Porto)

Montag, 10.10.2011

Süßer die Glocken ...


Glocken

Jennifer Schreiner (Hrsg.)
Süßer die Glocken...
Elysion Books © 09/2011
ISBN 978-3-94260212-9
208 Seiten - Taschenbuch - 9,90 Euro

Jennifer Schreiner (Hrsg.)
Süßer die Glocken...
Elysion Books © 09/2011
ASIN B005QMGLL4
429 KB - Kindle Edition - 7,99 Euro


16 erotische Kurzgeschichten rund um die besinnlichste Nacht des Jahres.

Mit dabei meine Geschichte Heiß auf Eis:

An diesem trüben Dezembermorgen saß Tina am Küchentisch und trank bereits ihre zweite Tasse Kaffee. Dabei sah sie aus dem Fenster. Es schneite.
Obwohl die Heizung treu ihren Dienst versah, raffte die junge Mutter den Morgenmantel über der üppigen Brust zusammen. Einen klitzekleinen Moment wünschte sie sich, sie wäre darunter nackt.
Da war dieser Wunsch in ihr, etwas Verrücktes zu tun.
Vielleicht sollte sie nach draußen gehen und einen Schneemann bauen?
Nein, das war absurd. Sie war eine erwachsene, vernünftige Frau. Das wäre eindeutig zu verrückt. Tina seufzte und streute sich etwas Zimt in ihren Kaffee.
Das wiederum war ihr nicht verrückt genug, sodass sie erneut seufzte. Sie wischte sich eine lange, blonde Strähne aus dem Gesicht und seufzte ein drittes Mal. Zimt verschaffte ihr keinerlei Befriedigung.
Dean Martin sang im Radio von einer Winter Romance, und Tina stellte sich vor, wie ...

Wer wissen will, was sich eine deutsche Hausfrau so vorstellt, wenn sie am Küchentisch ins Träumen kommt, oder was sie zu tun bereit ist, um ihrem Leben Würze zu verleihen, der sollte dieses Buch lesen!

Süßer die Glocken...

Weitere Infos & Bestellung: Elysion Books



Süßer die Nina...


Sonntag, 09.10.2011

3 Lesungen zur Buchmesse!



Ja, Sie haben richtig gelesen, verehrte Leser! Ich lese bei der Buchmesse!
Also, bei, nicht auf. Der Ort der Lesungen ist das Bürgerhaus Sprendlingen in Dreieich (Adresse hier). Dort findet der jährliche Buchmesse-Con (Eine beliebte Fan-Convetion) statt.

11.00 Uhr
Der Verlag Torsten Low präsentiert aktuelle Neuerscheinungen und ich habe die Ehre, als (Mit-)Herausgeber Die Klabauterkatze aus der Reihe Auf den Spuren H.P.Lovecrafts vorzustellen.

13.00 Uhr
Dieses Jahr steht die Lesung der Apokalyptischen Schreiber im Zeichen der Zombies! Mein aktuelles Buch Zombies! Sie werden dich fressen! soll pünktlich ausgeliefert werden. Hat mir mein Verleger versprochen. Die Bücher sollen ohne Umweg von der Druckerei an mich geschickt werden ... es wird also spannend!

15.00 Uhr
Da Die Klabauterkatze eine Gemeinschaftsproduktion des Verlages Torsten Low und den Geschichtenwebern ist, werde ich das Buch dort ebenfalls vorstellen.

Alle 3 Lesungen finden im Hangardeck statt!

Dazwischen kann man Bücher kaufen (hoffentlich!) und signieren lassen. Und wenn die Post mitspielt habe ich für erotisch interessierte Leser noch eine kleine Überraschung dabei!

Es lohnt sich also, zu kommen! (Zu kommen lohnt sich allerdings immer...)

Samstag, 17.09.2011

Elfenschrift 31 - Der Zauber von Pflanzen und Bäumen




Ulrike Stegemann (Hrsg.)
Elfenschrift 31 - Der Zauber von Pflanzen und Bäumen
Original-Ausgabe © 09/2011
ISSN: 1613-3293
40 Seiten - 2,50 Euro

Aus dem Inhalt:

- Interview mit Emily Kay
- Vorstellung "Lesecafé Wiesbaden" von Juliane Seidel
- Artikel von Petra Hartmann und Silke Hoffmann
- Weitere Textbeiträge von Roselinde Dombach, Thomas Backus, Susanne Haberland, Josef Herzog, Susann Obando Amendt, Rena Larf, Andrea Tillmanns, Katja Leonhardt und Stefan Bellack
- Grafiken/Illustrationen von Roselinde Dombach, Michael Stegemann, Christel Scheja und Jan Hillen
- Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ...

Das Literaturheftchen wird meine Geschichte Gerda enthalten.

(...)
Obwohl Gerda (irrsinniger Weise war ich überzeugt davon, dass die netten Verkäuferin so hieß, und ich wollte mein Pflänzchen unbedingt nach ihr benennen) ziemlich klein war, war an ihr schon alles dran, was eine Venusfliegenfalle haben musste. Sie wissen schon, diese mörderischen Greifklauen, mit denen sie die Fliegen umschließen, und in deren Inneren sie sie dann auch verdauen.
Ich stellte sie auf die Fensterbank, sodass jede Fliege, welche in meine Wohnung hinein wollte an ihr vorbei musste.
Aber als Fenstersteher machte sich Gerda nicht sehr gut. Sie war noch viel zu klein, um sich gegen das Heer der Fliegen behaupten zu können. Immer wenn sie nach einer Fliege schnappte, flüchtete diese sich schnell außerhalb von Gerdas Reichweite. »Nun gut«, sagte ich, »dann werden wir dich erst einmal aufpäppeln.«
Ich nahm meine Fliegenklatsche und Schlag auf Schlag hatte ich eine Handvoll Fliegen erlegt. Damit fütterte ich meine Pflanze.
Sie nahm die Fliegen dankbar aus meiner Hand, und wenn sie zuschnappte, so tat sie dies sehr vorsichtig, um mich nicht versehentlich zu verletzten. Dafür streichelte ich ihr anschließend über die Blätter, und es klang beinahe so, als ob meine Pflanze dabei schnurrte.
(...)

Wer wissen will, wie sich Gerda als ausgewachsene Fleischfresserin macht, der sollte sich die neue Elfenschrift zulegen - dann da steht es schwarz auf weiß!

Weitere Infos & Bestellung: Elfenschrift

Donnerstag, 25.08.2011

Katzensch(w)ätzchen / Katzenschwätzchen




Dagmar Seidel-Raschke (Hrsg.)
Katzensch(w)ätzchen
Schmöker-Verlag © 08/2008
ISBN 978-3-939883-14-2
168 Seiten - 11,90 Euro

Dagmar Seidel-Raschke, Christine Bienert (Hrsg.)
Katzenschwätzchen
Book On Demand © 08/2011
ISBN 978-3-8423-5191-2
128 Seiten - 11,95 Euro

Der Schmöker-Verlag hat seine Pforten geschlossen - aber weil das vorliegende Buch so viel Gutes bewirkt hat (Mit diesem Buch wird die Arbeit des Tierschutzvereins Hannover und Umgebung e.V. unterstützt) gibt es eine 2. Auflage als BoD.

Die 1. Auflage enthält eine Geschichte und ein Gedicht von mir - die 2. Auflage nur noch die Geschichte:

Thomas Backus: Schwarzes Pech

(...)
Eine schwarze Katze kam um die Ecke, direkt auf Quentin zu, rieb sich schnurrend an seinem Bein.
„Hey, dich kenne ich doch – du bist mir gestern schon mal über den Weg gelaufen. In der Mittagspause, kurz bevor mich der Chef in sein Büro rief…“
Quentin sah die Katze an, die Katze sah ihn an. Sie sah so unschuldig aus, als könnte sie nie im Leben jemanden etwas Schlechtes wünschen.
Vielleicht konnte sie nichts dafür, dass sie Pech brachte.
Oder aber doch.
„Mach dich vom Acker, verteil dein Pech anderswo!“
Gleichzeitig fand Quentin ein paar Münzen in seiner Hosentasche. Für Schnaps würde es zwar nicht reichen, nicht einmal für den billigsten Fusel, aber für Filtertüten. Das musste fürs erste reichen.
Das Kätzchen war recht anhänglich. Sie folgte Quentin in den Laden.
„Tiere müssen draußen bleiben“, rief ein Angestellter ärgerlich.
„Hunde!“
„Was?“
„Hunde müssen draußen bleiben“, antwortete Quentin gereizt, „Auf dem Schild steht nichts von Katzen.“
„Von Arschlöchern steht da auch nix, trotzdem kannste sofort wieder abhauen.“
„Wie kommt es dann, dass du da bleibst? Gilt das Schild nur für Arschlöcher, die lesen können?“
Der Angestellte warf ihm fluchend den Besen hinterher.
Quentin grinste.
„Wegen dir muss ich jetzt auf meinen Kaffee verzichten“, knurrte er in Richtung Katze.
Diese antwortete ihm mit einem fröhlichen Miau.
(...)

Bringt die schwarze Katze Quentin Pech?

Nachzulesen in Katzensch(w)ätzchen / Katzenschwätzchen


Weitere Infos & Bestellung: Schmöker-Verlag

Donnerstag, 04.08.2011

Anthology der Gier - jetzt zum Sonderpreis !




Anthology der Gier - Limited Edition [500]
michason & may © 10/2010
ISBN: 978-3-86286-006-7
64 Seiten, durchgehend Bilderdruck in Farbe - statt 12,00 Euro jetzt nur noch 7,99 Euro

Eine Vielzahl von Künstlern hatte sich im Rahmen des "Anthology Contest Gier" um die Gestaltung dieses Buches beworben. Die folgenden 40 wurden schließlich ausgewählt:

Marc Antonio, Thomas Backus, Susanne Bohne, Simon Bolz, CCBieling, Eure Atomlobby, Marlene Geselle, Ragnar Gischas, Bernadette Gruber, Sebastian Heim, Jürgen Heimlich, Pierre Heinen, Daniela Herbst, Thomas Kaah, Doris Köhler, Anna König, Katja Kulin, Alf Leue, Sebastian Linck, Lina Lindorf, Susette Mantzel, Tom Midashof, Thomas Nommensen, Fabian Neidhardt, David Neuhäuser, Rainer Nocht, Susanne O'Connell, Susanne Öhrig, Lisa Paetow, Michael Pick, Martin Piekar, Carsten Pohl, Jörg Reinhardt, Barbara Schilling, Sarah Schmitz, Ursula Schröder-Zeuch, Xóchil A. Schütz, C. Alex Smolan, Ulf Thiemann, Sebastian Wenzel.

Ihre Visionen von Gier gestalten diese Anthologie.

So unterschiedlich die Künstler, so unterschiedlich auch der Inhalt: Vom Krimi über Kurzromane und Gedichte bis hin zu Fotokunst, die Gier präsentiert sich facettenreich und differenziert. Und ausgesprochen exklusiv, denn von dieser Anthologie werden nur 500 handschriftlich durchnummerierte Exemplare (ich habe die Nummer 200) produziert.

Zitat: "Wir feiern ein Jahr Bücher von michason & may! Und zwar mit einer einmaligen Preissturz-Aktion, mit der wir uns bei unseren Lesern und Fans bedanken wollen. Hierzu wurden (nach gesetzeskonformer Ankündigung in der "gelben Beilage") die Preise unserer ersten drei Publikationen überhaupt um bis zu 40% reduziert!

Auch die Anthology der Gier gehört dazu, der neue gesetzlich gebundene Ladenpreis (seit heute, 04.08) für die restlichen Exemplare (50% sind verkauft) beträgt nun 7,99€."

Das Buch ist wirklich sehr edel (dickes Hochglanzpapier, viele Fotos), ein bisschen verrückt und wahnsinnig kreativ. Wer das Buch noch nicht hat, sollte jetzt zuschlagen!

Weitere Infos & Bestellung: michason & may

Samstag, 30.07.2011

Aus dem Leben eines Heftchensammlers




Ich schreibe eine Kolumne für den Zauberspiegel. Dort geht es um Heftromane. Ein aussterbendes Medium? Mag sein, aber es hat mich geprägt. Der erste Teil ist jetzt online!

Der Beginn einer Leidenschaft

Freitag, 22.07.2011

Vorschau: Es wird einmal … Geschichten aus der Zukunft




Nach dem sehr schönen Werwolf-Buch ist die nächste Anthologie aus dem net-Verlag in Arbeit.

Es wird einmal … Geschichten aus der Zukunft

Ich freue mich auf folgende Geschichten:

Lisbeth Schmidt: Nordmanntannen für den Mars
Marie-Luis Rönisch: Elitass
Silas Matthes: Das In-Game-System
Gregor Eder: Terrain
Peter Suska-Zerbes: Hundert Jahre danach
Shanna Liebl: Als die Welt neu laufen lernte
Regina Schleheck: Kant ist Kacke
Thomas Backus: Nie wieder arbeiten
Hermann Bauer: Weltneuheit
Dennis Maciuszek: Upload Complete
Valentina-Elisabeth: Langer Folgenreiche Taten
Bettina Ickelsheimer: Die offene Tür
Frederieke Ruberg: Gelber Blitz
Diandra Linnemann: Museumsreif
Marcus Watolla: Was ich mache, wenn ich tot bin?
Stefan Barth: Gewitterhexen
Karl Farr: Tödliches Virus
Birgit Jennerjahn-Hakenes: Es ist einmal -Tag der offenen Becken
Hanna Wachter: 4 mal x
Carmen Matthes: Gefangen in der Dimension der
Zukunft
Yasemin Sezgin: Futuristisch?
BennY Werthe: Zweitausendundsechzehn
Kâmuran Sezgin: Angst

Mittwoch, 20.07.2011

Werwölfe und andere Gestaltwandler




Werwölfe und andere Gestaltwandler
net-Verlag © 2011
ISBN 978-3-942229-37-1
233 Seiten - 12,50 Euro

In diesem Buch erwarten Sie Geschichten über Werwölfe und deren Leben und Suche nach Gefährten, aber auch blutrünstige, schaurige Geschichten, die teilweise in der heutigen Zeit, aber auch in Fantasiewelten spielen. Erleben Sie aber auch andere Gestaltswandler, die Sie mit ihren Verwandlungen verzaubern und in ihren Bann ziehen werden.

Thomas Backus: Werwolfsjagd

Der Vollmond verschwand vom Himmel und die Menschen trauten sich wieder auf die Straße, wie Beutetiere, die morgens aus ihren Höhlen krochen und erleichtert aufatmeten, weil sie eine weitere Nacht überlebt hatten.
Anton trat verschlafen in die Pedalen seines alten Hollandrades. Der frühe Vogel fängt den Wurm, sagte sein Vater immer. Anton träumte von einem tollen Mountainbike. Silbermetallic, mit 50 Gängen. Der Mercedes unter den Fahrrädern, sagte Mark. Marks Vater war Banker und hatte ihm so ein Mountainbike für 1.295 Euro zum Geburtstag geschenkt. Anton hatte einen Basketball für 12,99 Euro bekommen, denn sein Vater arbeitete im Supermarkt und verdiente nicht gut. Aber er erlaubte Anton, sich das Fahrrad durch das Austragen von Zeitungen zu verdienen. Noch 12 Monate, dann hatte er das Geld beisammen ...
... auf einmal kam Anton ins Schlingern, denn die Straße war rutschig. Dabei hatte es gar nicht geregnet. Anton konnte das Fahrrad gerade eben so abfangen. Er schaute, was da auf die Straße geschmiert war. Ein dunkler Schwall Blut, der langsam verklumpte. Und etwas ... Schlimmeres. Ein blutiger Fetzen Mensch, der achtlos in der Gosse lag, wie eine zusammengeknüllte Zeitung. Nie wieder würde er von dem Mercedes unter den Fahrrädern träumen, denn in seinen Träumen lauerte fortan ein Klumpen Fleisch mit abgerissenen Armen und zerkauten Beinen. Der Kopf lag etwa fünf Meter weiter und starrte mit ausdruckslosen Augen auf den untergehenden Mond.
Anton verlor seine Zeitungen und beinahe auch seinen Verstand. Sein Herz setzte einen schmerzhaften Schlag aus. Er schluckte. Dann griff er zu seinem Notfallhandy und wählte die 110. Kraftlos stammelte er: „Der Vollmondmörder hat wieder zugeschlagen!“

Ist der Vollmondmörder wirklich ein Werwolf? Wird man ihn dingfest machen können, oder müssen sich die Menschen nun für alle Zeit vor dem Vollmond fürchten?

Die Antwort auf diese Fragen finden Sie in:

Werwölfe und andere Gestaltwandler

Weitere Infos: net-Verlag

Sonntag, 17.07.2011

Neue DVD-Tipps sind online!




Wie immer auf www.geisterspiegel.de

Viel Spaß beim Nach-sehen!

Dienstag, 21.06.2011

Der Marburg Con 2011: Es kommt nicht auf die Größe an ...



Thomas Vaterrodt überreicht mir für meine Geschichte
Des Keysers neue Kleider den Marburg-Award 3. Klasse


Der Marburg Con. Jedes Jahr die Möglichkeit liebe Freunde aus ganz Deutschland zu treffen, und neue Freundschaften zu schließen. Weil Literatur nicht nur im stillen Kämmerlein genossen werden will - Literatur verbindet.
Phantastisch, wenn Fans und Autoren aufeinandertreffen, und besonders, weil Autoren auch Fans sind.

Als Fan freute ich mich sehr, dass Rolf Michael wieder einmal zum Marburg Con kam. Rolf ist der geborene Geschichtenerzähler. Er hat aber auch viel zu erzählen: Von seinen Begegnungen mit Tigern und Elefanten und ganz schlimmen Bestien, den Verlegern.

Dann hatte ich das Vergnügen, Jörg Kleudgen kennenzulernen. Über die Goblin Press stolperte ich zwar schon in diversen Auflistungen von Cthulhu-Literatur, da die Auflagen jedoch sehr klein sind, hatte ich bis jetzt noch keines der begehrten Hefte/Bücher ergattert. Jetzt hatte ich die Gelegenheit, und griff zu. Stella Maris heißt das Buch und ist phantastisch. Durch die besondere Form ist es ein Kunstwerk, und durch die Präsentation des Herausgebers und Autors erst recht. Jörg Kleudgen ist ein sehr interessanter Mensch und ein sichtlich begabter Künstler. Er signierte das Buch nicht nur, er zeichnete einen Oktopoden hinein, der sich sehen lassen kann!
Das Buch entfachte dann in mir auch einen regelrechten Konflikt. Einerseits brannte ich darauf, es zu lesen. Zum anderen ergriff mich die Furcht, der Inhalt könne der Persönlichkeit des Autoren nicht gewachsen sein ... nun, ich habe es noch nicht fertig gelesen, aber was ich bisher las, gefällt mir ausgesprochen gut!


Jörg Kleudgen begeistert sich für In Blut geschrieben -
mal sehen, was er zum Inhalt sagt ...


Ein Hauptbestandteil des Marburg Cons sind die Lesungen. Ich hatte die Ehre, mit Roselinde Dombach den ersten Programmpunkt zu gestalten. Sie las aus Auf den Schwingen des Todes und zusammen lasen wir aus Geschichten von der Märchenwiese.

Die nächste Lesung, welche ich besuchte, war die von Petra Hartmann. Sie ist Fantasy-Autorin, und zwar eine sehr gute. Ihre Geschichten bestechen durch Spannung und Humor ... was will man mehr? Mehr halt! Aber sie arbeitet dran ... bis dahin kann man sich in Der Fels der schwarzen Götter vertiefen.

Dann lasen wir, die Apokalyptischen Schreiber. ich wollte einen Vorgeschmack auf mein Buch Zombies! Sie werden dich fressen! geben - und hatte zwei Geschichten mitgebracht. zu Beginn fragte ich, ob ich die lustige, oder die dramatische Story lesen solle - die Zuhörer entschieden sich leider für die lustige.
Mercedes Benz war nämlich gar nicht so lustig, wie ich sie in Erinnerung hatte, und die einzigen Lacher kamen, als ich während der Lesung genau dies anmerkte. Ich könnte mich jetzt noch ...
Aber sonst war unser Auftritt sehr schön, Volker tat sich besonders hervor mit seiner Tag- und Nachtmann-Geschichte, nur Hazys Geschichte war für einen Vortrag recht lang, er schaffte das Ende nicht in der vorgegebenen Zeit. Aber hey, wer wissen wollte, wie es ausging, musste In Blut geschrieben kaufen. So wie Jörg ...

Der las leider nicht. Und andere Autorenlesungen verpasste ich, weil ich mich Gesprächen, Verkäufen und Würstchen (mit veganischem Nudelsalat) hingab.

Zum Schluss gab es dann noch Preisverleihungen. Den Vincent Preis, der vom Horror-Forum ausgelobt wird. Die Gewinnerliste ist hier nachzulesen - und den Marburg-Award.
Das Thema war diesmal ein sehr spezielles (Magische Mode)und der Einsendeschluss recht kurzfristig. Es gab nicht viele Einsendungen, trotzdem (oder vielleicht genau deshalb) gewann ich den 3. Preis. Nun, wer weiß, welchen Stellenwert die Mode in meinem Leben einnimmt, der weiß, dass der 3. Preis da nicht schlecht ist ... als einziger anwesender Autor wurde ich gebeten, meine Geschichte vorzulesen - was ich gerne tat.



Thomas König las dann den Siegertext Der Zopfpullunder des Schicksals von Susanne Haberland, die mir sehr gut gefallen hat (Ich fand sie tatsächlich besser, als meine Geschichte).

Wer sich selbst ein Bild von den Geschichten (und über den Marburger Verein für Phantastik, der den Marburg Con ausrichtet) machen will: Hier kann man das Magazin bestellen!







Sonntag, 19.06.2011

Wasserzauber - Geschöpfe des Wassers




Irina Piechulek (Hrsg.)
Wasserzauber - Geschöpfe des Wassers
Sperling Verlag © 06/2011
ISBN 978-3-942104-05-0
220 Seiten - 12,00 Euro

Eine wundervolle Zusammenstellung von maritimer Fantasy (meine Geschichte ist allerdings eher Grusel), liebevoll illustriert ... ein sehr schönes Buch!

Meine Geschichte: Verführung der Sirenen

Zuerst war da der Gesang. Lieblicher als alles, was er bis dahin gehört hatte.
Jenssen konnte zwar den Text nicht verstehen, aber die Melodie zog ihn in seinen Bann.
Er musste sehen, welche Frau dort sang.
Wenn sie nur halb so gut aussah, wie sie klang, dann war sie die schönste Frau der Welt.
So legte er sich in die Ruder und erreichte kurz darauf den Sirenenfelsen.
Oh Gott, dachte Jenssen, als er sie sah: Eine echte Meerjungfrau!
Sie war jung, nach menschlichen Maßstäben, vielleicht sechzehn, vielleicht siebzehn Jahre alt. Und wahnsinnig hübsch, mit langem, blonden Haar und einem kleinen, aber feinen Busen.
Nackt war sie auch. Zumindest bis zum Bauchnabel, darunter kleidete sie sich in fischige Schuppen.
Natürlich hatte Jenssen schon von Meerjungfrauen gehört. Dass sie die Männer mit ihrem Gesang verzauberten. Was auffallend stimmte, wie er nun feststellte. Er hatte aber auch gehört, dass sie Matrosen mit in ihr Tiefes Reich zogen, wo es immer kalt ist, und man nur Fisch und Muscheln und so zu essen bekam.
Jenssen mochte Fisch, deshalb fuhr er regelmäßig mit seinem Bott hinaus zum Angeln. Aber Kälte mochte er nicht, er musste sich schon immer wahnsinnig einmümmeln, wenn er nur über Wasser fuhr.
Trotzdem konnte er sich der Magie des Gesangs nicht entziehen.
(...)

Wird Jenssen der Verführung der Sirene erliegen? Und wäre das wirklich so schrecklinch? Vielleicht sind Meerjungfrauen ja besser, als ihr Ruf ... vielleicht auch nicht. Nachzulesen in:

Wasserzauber - Geschöpfe des Wassers


Weitere Infos & Bestellung: Sperling Verlag

Geschichten von der Märchenwiese




Roselinde Dombach (Hrsg.)
Geschichten von der Märchenwiese 1
Ein Wiesenfest und andere Abenteuer

Richmond Verlag © 12/2007
ISBN: 978-3-940305-47-3
115 Seiten - Softcover - 13,90 Euro

2. Auflage
WDS Verlag © 12/2008
ISBN 978-3-940360-14-4
115 Seiten - Softcover - 13,90 Euro

3. Auflage
Verlag Pia Bächtold © 2009
ISBN: 978-3940951-20-5
24 Geschichten - 37 Bilder
126 Seiten - Hardcover - 15.50 Euro

4. Auflage
Verlag Pia Bächtold © 02/2011
ISBN: 978-3940951-20-5
24 Geschichten - 37 Bilder
120 Seiten - Softcover - 12.50 Euro


Klammheimlich hat der Verlag Pia Bächold eine neue Auflage der Märchenbücher auf den Markt gebracht. Die Bücher sind jetzt als Softcover erhältlich und auch ein kleines bisschen preiswerter.

Thomas Backus: Rudi Regenwurm

Rudi Regenwurm fuhr sich durch seine langen, blonden Haare. Auf die war er ganz stolz. Normalerweise haben Regenwürmer überhaupt keine Haare, die wären ja auch unpraktisch, wenn man sich den ganzen Tag durch die Erde gräbt. Aber Rudi mochte nicht unter der Erde leben. Da war es dunkel und feucht. Er saß lieber im Gras und genoss die Sonne.
Die anderen Regenwürmer streckten ihre Köpfe aus dem Boden und schauten Rudi vorwurfsvoll an. „Los, komm unter die Erde, du wirst sonst noch von einem Vogel gefressen!“
Die Gefahr bestand wirklich. Vögel haben Würmer zum Fressen gerne.
Und tatsächlich, ein Schatten verdunkelte die Sonne. Die anderen Regenwürmer tauchten ganz schnell ab – nur Rudi nicht. Er hatte mehr Angst, sich schmutzig zu machen, als von einem Vogel gefressen zu werden.
(...)

Wird Rudi vom Vogel gefressen? Oder taucht er doch noch ab - und macht sich lieber seine schönen blonden Haare schmutzig?

Nachzulesen in Geschichten von der Märchenwiese 1


rudi

Rudi & Andy gezeichnet von Rosi Dombach

Ebenfalls von mir:
Die große weite Welt
Wie Schnecke und Maus um die Wette liefen


Roselinde Dombach (Hrsg.)
Geschichten von der Märchenwiese 2
Kleine Tiere - Große Freundschaft

Verlag Pia Bächtold © 2009
ISBN: 978-3-940951-22-9
17 Geschichten - 34 Bilder
126 Seiten - Hardcover - 15.50 Euro

2. Auflage
Verlag Pia Bächtold © 02/2011
ISBN: 978-3-940951-22-9
17 Geschichten - 34 Bilder
108 Seiten - Softcover - 12.50 Euro


Thomas Backus: Keiner will mit Igeln kuscheln

Auf der Wiese ist nicht immer schönes Wetter. Gerade brach ein herrliches Sommergewitter hervor und alle Tiere huschten in ihre Behausungen. Ingo Igel beeilte sich besonders, denn Regen mochte er so gar nicht leiden. Er zog den Kopf tief zwischen die Schultern und rannte durch den Holunderstrauch, hinter dem die Höhle seiner Familie lag.
Aber in der Hast schlüpfte er in die Nachbarhöhle, wo eine Feldmaus mit ihren Jungen wohnte.
„Was macht ihr da?“, fragte Ingo verwirrt.
„Wir schlafen, das sieht man doch“, nuschelte eins der Mäusekinder müde
„Ihr schlaft? Aber warum so nah beieinander?“
„Wir kuscheln uns so eng aneinander, weil’s so schön mollig warm ist“, antwortete das Mäuschen und schlief schnell wieder ein.
„Aha“, sagte Ingo. „Mollig warm.“ Ihm war nachts oft kalt, besonders an seinen kleinen Igelfüßchen fror er entsetzlich. „Andere Tiere, andere Sitten. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren, mit dem Kuscheln.“
(...)

Wird Ingo mit den Mäuschen kuscheln? Und was wird seine Familie dazu sagen?

Nachzulesen in Geschichten von der Märchenwiese 2


Thomas Backus: Der Angeberfrosch

Es war einmal an einem wunderschönen Teich. Die Mücken sirrten und die Frösche fingen die Mücken. Alles war toll. Die Frösche hatten sich schnell satt gefressen und quakten vergnügt.
Dann hüpfte ein neuer Frosch heran. Ein großer, fetter Frosch. Er hüpfte direkt auf Sven zu, blies sich auf und quakte: „Ich bin Django und ich kann mehr Mücken fangen als jeder andere Frosch! Los, Mückenwettfangen!“
(...)

Wird Django das Mückenwettfangen gewinnen? Und welche anderen hervorragenden Eigenschaften hat er, mit denen es sich anzugeben lohnt?

Nachzulesen in Geschichten von der Märchenwiese 2

Ebenfalls in diesem Buch:
Thomas Backus: Neue Abenteuer von Klaus Stubenfliege

Die Geschichten von der Märchenwiese 2 wurden ebenfalls von Rosi Dombach illustriert - dies ist ihre Zeichnung zu Der Angeberfrosch:




Der dritte Band (Elfe,Kobold, Wurzelgnom) enthält keine Geschichte von mir!

Bestellen: Amazon


Montag, 14.03.2011

Toxic Lullaby - DVD bei Amazon & Co erhältlich!




Toxic Lullaby
X-Rated © 14. September 2010
ungeprüft - 91:49 Minuten

Toxic Lullaby
VZ-Handelsgesellschaft © 28. Februar 2011
FSK 18 - 91:49 Minuten


Regie: Ralf Kemper
Drehbuch: Ralf Kemper
Darsteller: Samantha Richter, Christian Sprecher, Nima Conradt, Werner Zülch, Noah Hunter, Eva Balkenhol, Swantje Schwarze, Franz Hoffmann, Prashant Prabhakar, Steffen Panthermehl, Nina Schlegelmilch, Reinhold Sievers ... Thomas Backus, Ralph Haselberger, Stefan Fels und Volker Ilse

Nach einem Drogenrausch erwacht die junge Eloise in einer zerstörten und lebensfeindlichen Welt. Von ihren Freunden getrennt lernt sie in einer bizarren Wirklichkeit zu überleben. Die Welt um sie herum befindet sich im Chaos. Sie erfährt, das die Gründe die Spekulationen um die letzten Lebensmittelressourcen und deren völligen Vernichtung sind. Der Einsatz biologischer Waffen führt zudem dazu, dass sich unter den Menschen ein Virus verbreitet hat, der sie zu blutrünstigen Mutanten werden ließ. Immer auf der Suche nach Fleisch ...

Der einzige Film in dem die Apokalyptischen Schreiber mitspielen!

Nachdem Toxic Lullaby am 29.07.2010 auf dem New York Independent Film Festival lief, erschien die X-Rated DVD in zwei Ausführungen: Als große und kleine Hartbox. Der Film ist uncut, und es gibt folgendes Bonusmaterial:

o Making of Toxic Lullaby - The Story (21:15 Min.)
o A View of Making of Toxic Lullaby (5:07 Min.)
o Musik-Clip (4:52 Min.)
o Trailer (2:34 Min.)

X-rated hat den Film im nachhinein bei der FSK prüfen lassen und eine FSK 18 DVD über die VZ-Handelsgesellschaft auf den Markt gebracht.
X-rated versichert, dass dass auch die FSK-Fassung ungekürzt ist. Bonusmaterial dieser DVD:

o Trailer
o Bildergallerie
o Annimiertes Menü
o Gore Szenen

Die FSK-Version gibt es u.a. hier: Amazon

Die X-Rated Hardboxen hier: Tele Movie Shop

Samstag, 18.12.2010

Interview auf Geisterspiegel.de


15 intelligente Fragen stellte mir Anke Brandt vom Geisterspiegel. Ich versuchte, 15 intelligente Antworten darauf zu geben. Ob es mir gelungen ist? Lest selber! (Hier: Geisterspiegel.de)

Übrigens freue ich mich sehr, dem Geisterspiegel Rede und Antwort zu stehen. Anke und Wolfgang (und ihre vielen fleißigen Helfer) sind unermüdlich in der Szene unterwegs und bringen auf ihrer Internetseite so viel Interessantes aus der Phantastik-Szene, dass es sich lohnt, täglich dort vorbeizuschauen.

Die 15 Fragen sind dort eine feste Rubrik, und neben meiner Wenigkeit haben dort u.a. schon folgende Autoren ausgesprochen gut geantwortet:
W.K. Giesa, A.F. Morland (Friedrich Tenkrat), Markus K. Korb, Markus Heitz, Christoph Hardebusch, Brian Lumley, Nina Horvath, Charlotte Engmann, Astrid Pfister ...

Das ist jetzt natürlich eine vollkommen subjektive Auswahl, aber sie macht sicherlich klar, warum ich von meiner "Wenigkeit" sprach!

Freitag, 12.11.2010

Rosa Elfen & andere skurrile Gestalten (Ein Elfenschrift-Buch)




Ulrike Stegemann (Hrsg.)
Rosa Elfen & andere skurrile Gestalten
Elfenschrift / Books on Demand © 10/2010
ISBN 978-3-8423-3039-9
124 Seiten - 8,50 Euro

Eine Sammlung fantastischer Geschichten über Elfen, Halblinge, Untote und andere Gestalten - erzählt mit Humor und Augenzwinkern.
Lassen Sie sich verzaubern ... von den AutorInnen Thomas Backus, W. Berner, Michael Buttler, Kerstin Dirks, Charlotte Engmann, Manuela P. Forst, Petra Hartmann, Mark-Denis Leitner, Ednor Mier, Fabienne Siegmund, Ulrike Stegemann, Andrea Tillmanns und Mona Vara.

Ursprünglich sollte meine Geschichte "Der kleinere Hobbit" heißen, aus Copyright-Gründen (wir wollen dem Herrn Tolkien ja nicht die Butter vom Brot nehmen) heißt sie jetzt "Der halbe Halbling" (ich wage es sogar, ihn einen Viertelling zu nennen!)

Weitere Infos & Bestellung:
Elfenschrift und BoD

Montag, 08.11.2010

Horror im Supermarkt? Aber nur nach Ladenschluss!


Beweisfoto von Patrick Süßmeier

Eine Vorstellung davon, was Horror im Supermarkt bedeutet haben diejenigen von Euch, welche meine Geschichte "Gammelfleisch" kennen. Dort wird einem unbedarften Frikadellenliebhaber eine gammelige Frikadelle angedreht, und er geht rechtschaffen wütend zurück in den Supermarkt, um sein Recht auf einwandfreie Fleischwaren einzufordern - oder zumindest Rache zu nehmen ...

... am 30. Oktober wurde ein neues Kapitel Supermarkthorror aufgeschlagen. Was wäre denn, wenn man den Markt wie jeden Morgen öffnete, und die Kunden als Zombies hineinströmten? Sicher würden sie die Gemüseabteilung unbeachtet lassen und sich der Fleischtheke zuwenden! "Gemüse ist gesund, Fleisch ist leckerer", erzählt davon, ab März 2011 nachzulesen in "Zombies - Sie werden Dich fressen!". Oder hier schonmal als kleiner Apetithappen vorweg.

Diese Geschichte in einem Supermarkt zu lesen war schon etwas besonderes - zumal die Lesung nach Ladenschluss stattfand, in der Nacht vor Halloween, in einem geschlossenen und völlig abgedunkelten Rewe-Mark. Zwischen brummenden Kühlteken und Konserven ...

Ralph Haselberger, der Tod himself, hat in Fronhausen Heimvorteil. Seit einiger Zeit verkaufen sich seine Bücher in diesem Rewe-Markt fast so gut, wie dessen Blutwurst, sodass wir Apokalyptischen Schreiber zu dieser ganz besonderen Lesung eingeladen wurden.
Der Eintritt war frei und Sekt gabs auch. Den geschätzten 30 Besuchern hat es auch gefallen, wie wir in vielen anregenden Gesprächen vor und nach der Lesung erfuhren.

Einige der Zuhörer kamen von weiter her, z. B. Janina und Eva Maria aus Frankfurt. Sie hatten vorher schon usnere Lesung auf dem BuCon besucht, und konnten offensichtlich nicht genug von unseren Geschichten bekommen. Patrick und Kitty kamen aus Wiesbaden, und sie versicherten uns, dass sich der Weg gelohnt habe (von Patrick ist übrigens auch das Lesungsfoto, danke dafür).
Ich freute mich auch sehr, dass es meine Schwester und meinen Schwager nach Fronhausen gezogen hat. Mein Schwesterchen musste sich anhören, wie ich sie in "Das Grauen im Schloss" zusammen mit meinen kalten Freunden verspeiste ... aber sie hat es mir offenbar nicht übelgenommen!

Wahrscheinlich wird das Ganze nächstes Jahr wiederholt - wir halten Euch auf dem Laufenden!



Einen weiteren Lesungsbericht mitsamt ein paar schönen Fotos findet Ihr auf MyHeimat. Vielen Dank an Daniela Schwarzer!

Sonntag, 17.10.2010

Unverschämt! Der BuCon wird von Jahr zu Jahr besser!


Ralph Haselberger, Hind Haselberger-Amasheh, Volker Ilse, Thomas Backus (Foto: Ingo Rohlfs)

Während auf der Buchmesse hauptsächlich das Big Business vorherrscht, geht es auf dem Buchmessecon um die Literatur. Hier findet ein direkter Austausch von Lesern und Schreibern statt, und aus diesem Grund ist für mich der BuCon auch eine der wenigen Pflichtveranstaltungen des Jahres.

Schön ist natürlich, dass man jedes Jahr mehr Freunde unter den Besuchern hat, was natürlich zum Nachteil hat, dass man längst nicht mehr alle Lesungen besuchen kann ...

Aber das Geschehen außerhalb der Lesungen war höchst interessant ... so erfuhr ich z.B. dass ein Haiopai (der allerdings verdächtig nach einem Blauwal mit Zähnen aussah) mit ein bisschen Geschick in einen Piranha verwandelt werden kann.
Außerdem hatte Simone Edelberg was an der Backe, und Christiane Gref brütet wieder etwas aus. Bei dem ersterem handelte es sich um eine formschöne Fleischwunde, bei letzterem ein neues Alien.
Tina und Torsten Low hatten ihren Verlegernachwuchs dabei, und das Kleine stand Torsten sehr gut - ich versicherte ihm, sowas könne er ruhig öfter tragen.
Ansonsten hatte ich das Vergnügen, mit Alfred Wallon zu plaudern, der mir auch seinen Westernkollegen Gerold Schulz (Geisterspiegels Slaterman) und seine entzückende Tochter Nicole (Das junge Ding bot mir doch tatsächlich ihren Platz an - offensichtlich werde ich sichtbar älter) vorstellte.

Die wichtigste Lesung des Tages war natürlich die der Apokalyptischen Schreiber. Diese lasen aus ihrem kontroversem Buch "In Blut geschrieben". Erstmals las die Frau des Todes. Der hatte seine Stimme nämlich noch nicht wiedergefunden. Nun, Hind konnte ihn nicht gänzlich ersetzen, aber sie machte ihre Sache sehr gut.
Leider verweigerte Stefan abermals seinen Kriegsdienst, und so werden wir uns auf kurz oder lang nach einem neuen Krieg umsehen müssen.
Da wir durch seine Abwesenheit (und Hazys schwacher Stimme) Zeit gewonnen hatten, nutze ich die Gelegenheit, eine erste Geschichte aus "Zombies! Sie werden Dich fressen!" zu präsentieren. Ohne mich selbst loben zu wollen, aber "Die Bürokratie der Gehirnlosen" kam ziemlich gut an. Ab März können sich dann endlich alle ein Bild davon machen, dann wird das Buch nämlich erscheinen.

Irgendwann, nach etlichen erquickenden Unterhaltungen, besuchte ich die Lesung der Geschichtenweber, die ein sehr vielfältiges Programm boten.
Nina Horvath präsentierte "Die Saga der Drachenschwerter" und vermittelte in ihrem blauen Kleid einen Hauch von asiatischer Eleganz, der durch ein japanisches Schwert sehr effektiv unterstrichen wurde. Kurz Zelt kann ja mal berichten, wie man sich fühlt, wenn man eine solche Klinge an der Kehle spürt. (Oh ja, da ist sehr viel Dunkles Potential in Nina!)
Die Sterampunk-Anthologie "Von Feuer und Dampf" wurde dann von Chris Schlicht präsentiert. Diese hat nicht nur wahnsinnig viel Talent, was das Schreiben und Zeichnen (Malen?) angeht, sie sieht auch noch sehr gut dabei aus. Passend zur Geschichte hatte sie sich in ein auffälliges Kleid geschnürt. Wow. Sowas wünsche ich mir zu Weihnachten (bitte MIT Inhalt, ich will so ein Kleid nicht an-, sondern ausziehen!).
In besonderer Erinnerung blieb mir Wolfgang Schroeders Geschichte über einen Dognapping, der von einem hundehassenden Hundefrisör ausgeführt wurde ... und obwohl ich überhaupt kein Krimileser bin, musste ich mir das Buch SEK Mordlust "Killer, Köter, Kleinstadtpaten" kaufen. Bereut habe ich es nicht, gelesen allerdings auch noch nicht.

Ja, und den Abschluss des wundervollen Tages bildete die Lesung des UlrichBurger-Verlags. Der Uli hatte kurz vorher ein paar meiner Geschichten für eine Gruselanthologie abgelehnt, weil sie ihm zu heftig waren - nach der Lesung wusste ich, warum. War trotzdem schön. Halt ein bisschen blutärmer, als ich es normalerweise bevorzuge. Vielleicht gehen wir trotzdem noch ein gemeinsames Projekt an, nur Grusel wird das dann nicht werden!

Am Sonntag war ich dann erst mal sehr müde, dann habe ich in dem einen oder anderem neuen Buch geblättert, und in der Contasche gewühlt, der größten und schönsten Wundertüte des Universums. Hoffentlich geht das Jahr schnell rum, damit ich wieder zum Con fahren kann ...


Ralph Haselberger, Volker Ilse, Thomas Backus, Bettina Ferbus & Kurt Zelt (Foto: Roger Murmann)

Marburg liest vor Frankfurt - Die Persimplexlesung in der Waggonghalle




Eine Woche vor der Frankfurter Buchmesse 2010 lasen die Top-Autoren des PERSIMPLEX Verlages in der Waggonhalle/Marburg aus ihren aktuellen Büchern.
Alfred Wallon aus seinem aktuellen Bürgerkriegsroman "Quantrill", Heidi Busch-Manzel aus ihrem Katzenroman "Alle lieben mich - wen sonst!" und Andreas Zwengel (danke übrigens für die Fotos) stellte uns "Die Welt am Abgrund" vor. Volker Ilse und ich lasen aus unserer Apokalyptischen Anthologie "In Blut geschrieben" und Ralph Haselberger aus "Fast tot".
Das klappte ganz gut, obwohl er fast keine Stimme und gar keine Kutte dabei hatte ...

Die Zuschauerzahl war eher bescheiden, aber wir hatten alle sehr viel Spaß!
Wir würden es jederzeit wieder tun!

Sonntag, 20.06.2010

Schneewittchen und die sieben Geißlein



Claudia Thoß (Hrsg.)
Schneewittchen und die sieben Geißlein
Mit Illustrationen von Lydia Pollakowski.
fhl Verlag © 06/2010
ISBN 978-3-942025-21-8
180 Seiten, Hardcover - 19,95 Euro

Thomas Backus: Schneewittchen Reloaded

Schneewittchen lebte nun schon geraume Zeit bei den Zwergen, aber irgendwie war da der Wurm drin.
Wenn die Zwerge nach einem anstrengendem Arbeitstag nach Hause kamen, brummten sie noch ein wenig mehr, als dies Zwerge ohnehin schon taten.
„Hier sieht es aus wie Sau“, meinte Brummel. Und das stimmte auch. Das Geschirr war nicht abgewaschen, in einem Suppentopf hing sogar noch eine schmutzige Socke. Der Boden war nicht gewischt, die Betten nicht gemacht.
„So geht das nicht, Schneewittchen“, beschwerte sich Blaubart. „Wir haben dich bei uns aufgenommen, und du musst keine Miete zahlen. Bei der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt ist das ein äußerst großzügiges Angebot! Meinst du nicht, dass du uns dafür wenigstens den Haushalt besorgen könntest?“
„Meine lieben Zwerge“, antwortete da Schneewittchen. „Ich weigere mich standhaft, sieben Bettchen zu machen und sieben Essen zu kochen und sieben Zipfelmützen zu waschen!“ Sie hob drohend den Zeigefinger. „Eine Haushälterin in einem Haushalt mit sieben Singles sollte schon deutlich besser entlohnt werden. Freie Kost und Logis, das ist ja wie im schlimmsten Mittelalter.“
(...)

Ganz schön resulut, das Schneewittchen. Werden die sieben Zwerge ihrer Herr werden? Oder können sie ihre Zipfelmützen einpacken?

Nachzulesen in:
Schneewittchen und die sieben Geißlein

Weitere Infos & Bestellung: fhl Verlag